Kita Turritellenstr. 19

BS 1 : 1-3 Jahre : 10 Plätze - 7:30 Uhr bis 13:00 Uhr BS 2: 2-3 Jahre : 2 Plätze BS 2: 3-6 Jahre: 43 Plätze Mo- Do :7:30 Uhr bis 14:15 Uhr Fr: 7:30 Uhr bis 13: 30 Uhr

Address
Kita Turritellenstr. 19
Turritellenstr 19
89081 Ulm
Funding authority
Stadt Ulm
Zeitblomstraße 7
89073 Ulm
turritellenstrasse@ulm.de
https://abteilung-kita.ulm.de
07304 2530 (Ursula Buchmann)
Opening times7:30 AM - 2:15 PM o'clock
Closing days30 Schließtage

Introduction/specifics

Die Grundlagen der pädagogischen Arbeit in den städtischen Tageseinrichtungen für Kinder sind:
--     Das infans-Handlungskonzept der Frühpädagogik
--    Der Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die baden-württembergischen Kindergärten

"Kinder werden unglaublich unterschiedlich geboren und überspannen mit ihren Fragen und Interessen einen enormen Raum, deshalb muss es individualisierte Bildungsprogramme geben", Zitat von Wolf Singer, Direktor des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung. Daraus folgt, dass zukunftsfähige pädagogische Konzeptionen jedem Kind seinen eigenen Weg des Lernens eröffnen müssen.

Die Stadt Ulm stellt sich diesen Forderungen und hat deshalb in den Kindertageseinrichtungen das infans-Handlungskonzept der Frühpädagogik eingeführt. Das Konzept wurde vom infans-Institut für angewandte Sozialisationsforschung/Frühe Kindheit e. V. Berlin entwickelt.

Module des Konzeptes: 
Die pädagogischen Fachkräfte beobachten und reflektieren, was für das einzelne Kind von Bedeutung ist und welche Themen das Kind gerade beschäftigen. Die Beobachtungen werden im Portfolio des Kindes dokumentiert. Daraus entwickeln die pädagogischen Fachkräfte für jedes einzelne Kind individuelle Herausforderungen entsprechend seiner Bildungsinteressen und Bildungsthemen. Das Kind wird so in seinem Lernprozess unterstützt.

Vom Team der Kindertageseinrichtung werden Erziehungsziele erarbeitet und in das pädagogische Handeln eingebracht. So werden auch kulturelle Anliegen, Belange des Trägers, der Eltern sowie der Fachkräfte an die Kinder herangetragen.

Die Beobachtungen und Erziehungsziele stellen die Grundlage der pädagogischen Arbeit dar.

Ausführliche Informationen finden Sie unter www.infans.de.

Auf der Grundlage des infans-Handlungskonzeptes der Frühpädagogik wird der Orientierungsplan auf hoher fachlicher Ebene umgesetzt. Im offen strukturierten Raumkonzept  steht den Kindern das Haus mit all seinen anregend gestalteten Funktionsräumen bzw. Bildungsinseln zur Verfügung. Durch den offenen Zugang zu allen Räumen können sich die Kinder gezielt mit ihren Themen und Interessen auseinandersetzen. 

Den Kindern wird so eine optimale Lernumgebung geboten, in der sie Gemeinschaft erleben und Lernfreude entwickeln können.

Obwohl die pädagogischen Grundlagen in allen Einrichtungen die gleichen sind, weist jede Einrichtung ihr eigenes Profil auf. 

Rooms

Da die Raumgestaltung einen wesentlichen Einfluss auf die Bildungsprozesse der Kinder hat werden diese den unterschiedlichen Bedürfnissen aller Kinder stetig angepasst. Dazu werden sie regelmäßig reflektiert und hinterfragt, um sie den aktuellen Themen, Interessen und Bedürfnissen der Kinder anzupassen. So sollten alle Kinder die Möglichkeit finden sich ihrer Entwicklung und Kompetenz entsprechend, ganzheitlich mit ihren aktuellen Interessen und Themen befassen zu können. Die Materialien und Räumlichkeiten sind für alle Kinder so oft wie möglich frei zugänglich. Die Grundstrukturen ermöglichen einen Anreiz für alle Sinne und Entwicklungsbereiche.

Unsere Bildungsbereiche und Funktionsräume im Kindergarten:

Eßbereich, Mal-Kreativraum, Forscherbereich, Literacy Bereich, Musik Bereich, Bewegungsraum, Bau-und Konstruktionsraum, Werkraum, Mathebereich, Rollenspiel und Außenspielbereich. Der Krippe:

Angelehnt an das Emmi Pikler Raumkonzept zur freien Bewegungsentwicklung der Kinder, sind unsere Krippenräume so gestaltet, dass jüngere Kinder die Möglichkeiten ihres Körpers in ihrem eigenen Tempo entdecken und selbst weiterentwickeln können. Durch Beobachtungen der pädagogischen Fachkräfte wird für alle Entwicklungsschritte der Kinder der Raum entsprechend mit Material und Möbeln angepasst. So werden die Kinder angeregt den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen. Zum Beispiel wird Platz geschafft zum Krabbeln oder es werden kleine Möbel bereitgestellt, an denen sie sich selbst hochziehen können. Die Kinder lernen mit allen Sinnen, durch und mit ihrem Körper. Das Raum- und wechselnde Materialangebot bietet altersgerechte Anreize eigene Bildungsprozesse in Gang zu setzen. Diese umfassen alle Bildungsbereiche die auch im Kindergarten zu finden sind. Diese werden dem Entwicklungsstand der Kinder angepasst und als Bildungsinseln angeboten. Die Krippe hat einen großen Raum, einen kleineren Nebenraum sowie einen Sanitärraum.

 

Der große Raum wird als Basis Station genutzt und hat eine für die Kinder eigenständig nutzbare zweite Ebene, eine festintegrierte Bücherwand, einen Essbereich und viel Fläche die nach den aktuellen Bedürfnissen, Interessen und Themen der Kinder gestaltet wird. Es entstehen Bildungsinseln wie ein Baubereich mit Konstruktions- und Schüttmaterial, ein Rollenspielbereich als auch ein Mal- und Kleisterbereich. Fest installiert ist eine Malwand und ein großer Spiegel. Der Nebenraum ist als Schlafraum eingerichtet . Im Sanitärraum befindet sich ein langes Waschbecken, an dem die Kinder mit Wasser spielen können. Dort befindet sich auch eine kleine Toilette und ein Wickelplatz für die Pflege.

Die Krippe hat einen vom Kindergarten abgetrennten Außenbereich. Dort befinden sich ein Sandkasten mit Wasserrinne, Rasenbereich, eine Nestschaukel sowie Kletter- und Rutschgeräte, die die Kinder eigenständig nutzen können.

Food

Bei uns in der Kita bringen die Kinder ihr Essen von zuhause mit.  Je nachdem wie lange sie die Einrichtung besuchen, haben sie die Möglichkeit ein- bis zweimal zu essen. Beim Esstisch stehen Teller, Gläser und Besteck bereit. Die Kinder können sich ihren Essplatz selbständig herrichten und hinterher wieder aufräumen.

Ungesüßter Tee und Mineralwasser stehen den Kindern den ganzen Tag freizugänglich zu Verfügung.

Die Kinder können den Zeitpunkt ihres Frühstücks frei wählen. Sie werden durch ein Signal (Rasseln und verbal „Essen nicht vergessen“) daran erinnert Frühstücken zu gehen. 

Auch im Garten besteht unter dem bedachten Bereich die Möglichkeit für die Kinder zu Essen. Hier stehen Tische und Bänke sowie Teller, Gläser und Getränke bereit.

Mindestens ein- bis zweimal im Monat wird mit den Kindern gemeinsam gekocht oder gebacken. Die Kinder sollen hier mit unterschiedlichsten Nahrungsmitteln, Zubereitungsarten und dem Umgang mit Küchengeräten Erfahrungen sammeln. Hierbei wird auf Vielfältigkeit und die Einbeziehung der Kinder bei der Auswahl geachtet. 

In der Krippe gibt es einen Essbereich für die Kinder. Je nach Eintreffen der Kinder können sie frühstücken. Getränke stehen auch auf Kinderhöhe ganztägig zur Verfügung. Um 11 Uhr findet ein gemeinsames Frühstück statt. Dies kann auch bei gutem Wetter im Garten an den Tischen stattfinden. Es wird darauf geachtet, dass die Kinder feste Rituale beim Essen finden. Zum Beispiel ein erstes Essen gleich beim Eintreffen und dann ein zweites gemeinsam um 11 Uhr, damit sie einen Essrhythmus entwickeln und Hungergefühle wahrnehmen lernen.

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